der Artikel von oben noch mal zum nachlesen:
Sindelfingen:Coverband "Goldrausch" spielt Stücke von Neil Young in Musik-Kneipe Watzmann
Fetziger Abwechslungsreichtum
von unserer Mitarbeiterin Kirsten Stampe
Um die 60 Neil Young-Fans versammelten sich am Samstagabend im Sindelfinger Lokal Watzmann, um ihrem Idol zu huldigen. Nur schade, der Meister musste wegen einer Unpässlichkeit absagen und so hat er netterweise seine Coverband "Goldrausch" vorbeigeschickt.
Diese vertritt ihn sehr würdig, die Stimme von Sänger Stefan ähnelt aber auch verblüffend der Stimme des Originals. Leadgitarrist Jackson, Sänger Stefan (spielt auch die 12saitige Westerngitarre und den "Goschenhobel"), Bassist Micha und Drummer Frederic fanden sich im Sommer 2002 in Stuttgart zusammen, um die Stücke ihres Lieblingsmusikers zu zelebrieren. Man benennt sich nach einer der bekanntesten Platte von Neil Young, "After the Goldrush".
Können und Spielfreude
Die Band findet so großen Anklang, dass sie schon in der Gründungsphase ihres Bestehens mehrere Auftritte bestreitet. 2003 wird sie sogar für das Festival "Umsonst & Draussen" gebucht, zu dem sonst keine Coverbands zugelassen werden.
Die 30 Songs des Repertoires, das die gesamte Schaffensperiode von Meister Young umfasst, kommen dem Publikum logischerweise zwar sehr bekannt vor, werden aber mit viel Können und Spielfreude so flott gespielt, dass während der drei Sets kein bisschen Langeweile sondern nur einhellige Begeisterung beim Publikum aufkommt.
Es ist auch ganz erstaunlich, wie fetzig und abwechslungsreich Stücke wie "Cortez the Killer", die im Original doch sehr langatmig sind, interpretiert werden könen. Nur die Ausdauer des Publikums lässt etwas zu wünschen übrig, aber bei einer Nettospielzeit von dreieinhalb Stunden sollte man vielleicht etwas früher anfangen, man ist ja schließlich als Neil-Young-Fan auch nicht mehr der Allerjüngste.