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Es folgt eine erste Phase der Introspektiven Haltung. Bis 1978 veröffentlicht er sieben meist düstere und pessimistische Alben, aus denen lediglich "Zuma"(75) mit dem Klassiker "Cortez The Killer" hervorgeht. Eine Einstellung, die mit dem Drogentod verschiedener Personen in seiner nächsten Umgebung sowie mit der Geburt eines geistig behinderten Sohnes in Verbindung gebracht wird. 1979 ist Young plötzlich wieder da - von Crazy Horse unterstützt nimmt er mit "Rust Never Sleeps" das Album auf, das Anfang der 90er als Geburtsstunde des Grunge gilt. Mit "My My,Hey Hey"(Out of the Blue) und "Hey Hey,My My"(Into the Black) enthält es die Hymne des unangepassten Rockers. Der Vers: "It's better to burn out than to fade away" wird 1994 in Kurt Cobains Abschiedsbrief stehen. Wenige Monate später erscheint "Live Rust", mal mit Mundharmonika und Akustikgitarre, aber auch mit schier unendlich langen und ohrenbetäubenden Feedbackorgien. 1978 kommt der zweite Sohn ebenfalls mit einer Behinderung zur Welt. Die Folge davon ist, daß Neil für einen Großteil der 80er Jahre aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwindet. Zwar erscheint fast jährlich ein neues Album, doch er verliert sich zwischen Country, Rock'n' Roll und mit dem 82er Album "Trans" gar in elektronischen Gefilden ala Kraftwerk. Der Tiefpunkt dürfte das peinliche mit Synthies und Kinderchor aufgenommene "Landing On Water" von 1986 sein, das zu einem Rechtsstreit mit seinem Label führte (unverkäuflich lautet der Vorwurf).
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Mit dem bluesigen "This Note's For You" gewinnt er 1988 mit dem dazugehörigem Anti Video - Video einen MTV - AWARD, obwohl der Sender sich geweigert hat es auszustrahlen. In einer Szene erscheint ein Michael- Jackson-Double, dessen Haare in Flammen aufgehen, nur um von einem Whitney-Houston-Double mit Pepsi gelöscht zu werden. Es ist der Neubeginn: das 89er Album "Freedom" erhält mit "Rockin In The Free World" eine Hymne in bester Young - Tradition. Die Nachfolger "Ragged Glory" und "Weld", wieder mit Crazy Horse, sind hart klingend und stoßen auf positive Resonanz. Endgültig zurück ist er 92 mit "Harvest Moon", das nahtlos an das 72er Album "Harvest"anknüpft. Die LP "Mirror Ball" (1995), in Zusammenarbeit mit Pearl Jam aufgenommen in nur 4 Tagen, ist Zeugnis eines Young in Bestform. Es rockt gewaltig und bringt ihm einen Grammy als "Best Male Rock Vocal Performer" ein. 1996 erscheint dann zuerst der Soundtrack zu Jim Jarmushs Film "Dead Man", anschließend die Platte "Broken Arrow". Der Regisseur bedankt sich mit dem Film "Year Of The Horse", eine Liveaufnahme, die 1997 mit dem gleichnamigen Album erscheint.
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